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Die gefährlichste Schadsoftware der Welt ist zurück

17.11.2021

Emotet wieder im Umlauf

Von einem »bedeutenden Schlag gegen die international organisierte Internetkriminalität« sprach das Bundeskriminalamt (BKA) Ende Januar, von einer »wesentlichen Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland«. In Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden aus sieben weiteren Ländern hatten die deutschen Sicherheitsbehörden den »König der Schadsoftware« niedergestreckt: Emotet..

Der Titel stammt von Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Aber auch das BKA sprach von »der gefährlichsten Schadsoftware weltweit«. Emotet war ein extrem erfolgreicher Trojaner, ein Türöffner unter anderem für Ransomware, mit der Behörden und Firmen erpresst werden. Allein in Deutschland hat Emotet Schäden von mindestens 14,5 Millionen Euro verursacht. Kein Wunder also, dass die Strafverfolger nicht nur die Übernahme und Abschaltung der Emotet-Server als Erfolg feierten. Auch die Verbreitung eines Emotet-Updates an infizierte Systeme in aller Welt, mit dem sich die Schadsoftware selbst unbrauchbar machte, schrieben sie sich auf die Fahne – obwohl es für die Aktion gar keine Rechtsgrundlage gab..

Wenn Sie das Thema interessiert, finden Sie den vollständigen Bericht hier, erschienen auf https://www.spiegel.de am 16.11.2021  Autor / Patrick Beuth

Erben dürfen auf das Facebook-Konto eines Verstorbenen zugreifen. Dieses richtungsweisende Urteil verkündete der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. In dem Fall ging es um den Tod einer Jugendlichen in Berlin.

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