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„Toter Gaul“: Der Telekom-Chef erklärt De-Mail für gescheitert, doch Kooperationspartner widersprechen ihm

11.03.2021

Telekom-Chef Timotheus Höttges erklärt De-Mail für gescheitert, wie „Der Spiegel“ berichtet. Das Projekt wurde 2011 vom Bundesinnenministerium als rechtssicherer Service initiiert, um mit Behörden und Unternehmen Kontakt aufzunehmen. De-Mail kann beispielsweise genutzt werden, um (Renten-)Versicherungsdaten einzusehen oder Unterlagen rechtsverbindlich an Banken und Versicherer zu schicken. Dazu kooperierte das Bundesinnenministerium mit verschiedenen Anbietern, wie der Telekom. Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Timotheus Höttges bezeichnete das Projekt in einem Interview des Youtube-Kanals „Jung und Naiv“ nun allerdings als „überkompliziert“ und einen „tote(n) Gaul“. Auch wenn die Telekom online weiterhin Werbung für De-Mail macht, sei die aktive Vermarktung des Projekts eingestellt worden und lediglich Bestandskunden würden weiter versorgt werden, wie das Unternehmen im Gespräch mit dem „Spiegel“ mitteilte. Denn trotz hoher Investitionen von hunderten Millionen Euro, sei De-Mail bisher kaum richtig genutzt worden.

Wenn Sie das Thema interessiert, finden Sie den vollständigen Bericht hier, erschienen auf https://www.businessinsider.de am 28 Feb 2021 Aûtorin/Autor / Redakteur:  Business Insider Deutschland

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